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Smart und effektiv: Gute Artikel schreiben in 15 einfachen Schritten

Schreiben · · Keine Kommentare · Andreas Hecht

Fragst du dich, wie du richtig gute Artikel schreiben kannst? Dann lies diesen Beitrag und deine Frage wird beantwortet werden. Ich zeige dir Schritt für Schritt, wie du einen wirklich perfekten Blogartikel schreiben kannst. Keine Angst, es ist gar nicht so schwer. Lass uns beginnen:

Richtig gute Artikel schreiben – Schritt für Schritt

15 einfache Schritte machen den Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Artikel aus. Halte Dich an diese 15 einfache Schritte, und Dein Blog wird mehr Leser bekommen, denn du kannst dann perfekte Blogartikel schreiben.

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Schreibe eine verlockende Überschrift

Deine Überschrift muss einen Nutzen für deine potenziellen Besucher haben. Sie muss auch vermitteln, worum es in dem Beitrag geht und natürlich: sie muss neugierig machen und zum Klicken verleiten.

Schreibe daher deine Überschrift stets zuerst und versuche auch mehrere Varianten, unter denen du dann die gelungenste Überschrift auswählen kannst. Extrem erfolgreiche Websites wie zum Beispiel Upworthy lassen für jeden Beitrag 25 verschiedene Überschriften von den Redakteuren schreiben.

Nur eine davon schafft es publiziert zu werden. Die Beste aus den 25. Um deine beste Überschrift zu finden, kannst du folgende Kategorien durchgehen:

  1. Die direkte Überschrift: Perfekte Blogartikel schreiben
  2. Die indirekte Überschrift: Der einzige Blog, den du durchblättern kannst
  3. Die Neuigkeiten Überschrift: Mein neues E-Book
  4. »Wie du…« Überschrift: Wie du einen tollen Artikel schreibst
  5. Die Frage Überschrift: Welche Skills fehlen dir noch?
  6. Die Befehl Überschrift: Hol dir mein neues kostenloses E-Book
  7. Die »Grund warum« Überschrift: 7 Gründe, warum ich deinen Blog nicht mag
  8. Die Kundenmeinung-Überschrift: Warum ich jede Woche Techbrain.de lese

Weiterführende Informationen:

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Recherchiere eingehend und genauestens

Recherchieren ist sehr wichtig, deine Artikel sollten qualitativ sehr hochwertig sein, wenn du in absehbarer Zeit viel Traffic erreichen möchtest. Dazu fütterst du Google mit verschiedenen Suchbegriffen oder kurzen Sätzen.

Am Ende jeder Suchergebnis-Seite kannst du die sogenannten »Longtail-Keywords« finden. Das sind Suchbegriffe, die sich aus mehreren Wörtern zusammensetzen und durch die suchenden User eingegeben wurden, um eine Lösung für ihr Problem zu finden. Und genau das solltest du ihnen anbieten.

  • Schaue dir die ersten fünfzig Suchergebnisse an.
  • Öffne die passenden Seiten
  • Scanne diese Seiten auf passenden Content
  • Filtere den Müll heraus
  • Lies dich in dein Thema ein und erarbeite ein Fachwissen für deinen Artikel

Mit einem hochqualitativen, langen und gut recherchierten Artikel wirst du dich von den anderen Bloggern stets unterscheiden und besser in den Suchergebnissen ranken.

Richtig gute Artikel sind stets gut recherchiert und leider auch aufwendig.

Weiterführende Informationen:

OnPage Wiki: Das sind Longtail Keywords

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Keyword-Recherche nicht vergessen

Google stellt dir gleich zwei gute Tools dafür zur Verfügung. Zum einen die Google Suche, wie eben bereits angesprochen, zum anderen das Google Adwords Keyword-Planner Tool, das wirklich hervorragend ist.

Beide Vorgehensweisen zusammen bilden das Fundament für einen gut auf die Suchmaschine optimierten Artikel. Achte auf wenig Wettbewerb und ausreichend Suchanfragen für die gewünschten Keywords.

So optimierst du deinen Blogartikel auf die Suchergebnisse:

  • Schreibe das Keyword einmal in den Titel – so nah am Anfang wie nur möglich. Stelle sicher, dass der Titel eines Artikels stets mit einer Überschrift 1 ausgezeichnet ist. Später hierzu mehr.
  • Integriere das Keyword in deine erste Überschrift, dies sollte eine Überschrift 2 sein.
  • Sorge dafür, dass das Keyword drei bis viermal im Artikel zu finden ist
  • Zeichne das Keyword einmal Fett aus
  • Schreibe das Keyword in eines der genutzten Bilder oder Grafiken als Alt-Tag
  • Verwende das Keyword als Namen des Bildes
  • Nutze das Keyword in der URL des Beitrags und halte diese so kurz wie möglich
  • Verwende das Keyword in der Meta-Beschreibung. Das bringt Klickraten und wirkt sich meiner Erfahrung nach auch auf das Ranking ein wenig aus.

Behalte jedoch eines stets im Hinterkopf: Schreibe deine Artikel zuerst für deine Leser, dann für die Suchmaschine.

TechBrain.de: Vergiss Content SEO, schreibe für Deine Leser!

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Schreibe einen ersten Entwurf

Schreibe nun alles zum Thema herunter, dass dir einfällt und wichtig erscheint. Auf eine gute Struktur oder auf die Rechtschreibung brauchst du zu diesem Zeitpunkt noch nicht zu achten. Hauptsache du schreibst.

Es ist auch egal, ob es Ideen zu den Kerninhalten, der Einleitung, der Schlussteile oder der Struktur sind. Es geht nur darum, den Inhalt zu schreiben und ausreichend Inhalt für einen guten Artikel zu bekommen.

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Erstelle nun die Struktur

Die Struktur eines Artikels ist wirklich wichtig. Gib dir damit Mühe. Erstelle die Zwischen-Überschriften. Achte hierbei darauf, dass du mit diesen Überschriften beschreibst, was in den einzelnen Absätzen vorkommt.

Die Zwischenüberschriften sollen die Scanner im Text halten und neugierig machen. Allerdings sollten sie nicht zu viel verraten, denn ansonsten gäbe es keinen Anlass, den Artikel zu lesen.

Bedenke stets, dass viele Menschen im Internet nicht lesen, sondern die Texte nach den gesuchten Informationen »scannen«. Diese Besucher gilt es zu fangen und zum Lesen des Beitrags zu bewegen.

Die Struktur für die Suchmaschine

Die Struktur ist auch für Google wichtig, eine gute Strukturierung sorgt für ein besseres Ranking. Grundsätzlich gelten folgende Regeln:

  • Schreibe eine Einleitung. Sie sollte nicht zu lang sein und neugierig machen.
  • Verfasse viele kurze Absätze, statt langen Absätzen. Gliedere Deine Texte mit Zwischenüberschriften.
  • Nutze gerne gutes Bildmaterial. Bist du gut in Grafikdesign, entwerfe Bilder für deine Beiträge.
  • Nutze – wenn passend – ergänzende Videos von Youtube
Die optimale Struktur eines Artikels

Ein Klick öffnet die komplette Grafik in höherer Auflösung.

Hier noch einige ergänzende Informationen:

TechBrain.de: Content SEO: Wie Du richtig gute Inhalte schreibst

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Fülle die Lücken deiner Struktur

Punkt vier und Punkt fünf haben dir nun eine Art Formular verschafft, dass du nun noch mit weiteren Informationen ausfüllen musst. Passe deinen Beitrag so an, dass er gut in dieses Formular passt und sich gut in die einzelnen Bereiche einfügt.

Fange oben an und arbeite dich nach unten vor. Deine bereits gesetzten Überschriften sind ein guter Anhaltspunkt für diesen Bereich der Textarbeit.

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Der Feinschliff am Artikel

Du hast nun einen Blogpost-Rohling vor dir. Einen ungeschliffenen Diamanten, den du nun schleifen und polieren musst. Lies dir deinen Artikel dazu am besten laut vor.

  • Achte darauf, ob der Text sich rhythmisch anhört.
  • Ist der Stil okay? Korrigiere.
  • Fängst du viele Sätze mit denselben Wörtern an? Korrigiere.
  • Liest sich alles flüssig, oder hast du zu umständlich geschrieben? Korrigiere.
  • Ergeben die einzelnen Text-Stellen Sinn? Korrigiere.
  • Hast du Wiederholungen im Text, die gelöscht werden können? Lösche.
  • Sind Text-Stellen vorhanden, die noch ergänzt werden müssen? Ergänze.
  • Stimmt die Rechtschreibung? Korrigiere.

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Lasse deinen Text einen Tag ruhen

Hervorragende Texte unterscheiden sich von guten Texten durch eine Art »Reifezeit«. Gönne dir also einen Tag Pause und lasse deinen Post reifen. Nach einem Tag Ruhe hast du einen anderen Blick auf die Dinge, du bist nicht mehr so dicht im Thema.

Genau das kann deinen Beitrag noch einmal verbessern. Denn nach einem Tag Ruhe wirst du eine andere Sichtweise auf die Dinge haben und den Text wahrhaftig noch verbessern können.

Lies dir nach einem Tag Ruhe den Artikel noch einmal durch und korrigiere stilistische Fehler, Ungereimtheiten, schlechte Erklärungen und mache – wenn möglich – den Text flüssiger lesbar.

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Suche dir passende Bilder oder Videos

Eine Ergänzung von Blog-Artikeln mit Bildern und / oder Videos ist eine tolle Sache, jedoch nicht überall passend. Natürlich will man dir oft empfehlen, jeden Artikel zu bebildern.

Allerdings funktioniert das nur mit wirklich guten Bildern und selten mit Stock-Fotos, die man kostenfrei aus dem Internet herunterladen kann. Allerdings kann man Stock-Fotos noch gut im einem Fotoprogramm bearbeiten (Photoshop, Photoshop Elements usw.). Dann wiederum können auch Stockbilder funktionieren.

Gut ist es, wenn du den Inhalt unterstützende Videos finden kannst. Solche Inhalte werden von deinen Besuchern mit Sicherheit sehr gern angenommen und genutzt. Besonders die junge Generation fährt darauf ab.

In diesem Beitrag kannst du erfahren, wo ich kostenlose und frei zu verwendende Fotos herunterlade:

Empfohlene Blogging-Ressourcen und Tools

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Nochmals: Kontrolliere Deine Rechtschreibung

Es ist wirklich wichtig, dass du deine Blog-Beiträge auf Rechtschreibung korrigierst. Sicherlich kommen immer wieder Fehler vor, dass passiert auch Profis. Ja, selbst hauptberuflichen Redakteuren von großen Online-Magazinen wie dem Spiegel oder der Zeit. Trotz Lektorat/Korrektorat.

Nichtsdestotrotz solltest du die absolute Fehlerfreiheit anstreben. Korrigiere deine Texte sehr aufmerksam, oder lasse sie korrigieren von jemandem, der sich mit Germanistik gut auskennt.

Solltest du nicht zu den glücklichen gehören, die solche Menschen kennen, dann nutze die Online-Möglichkeiten von korrekturen.de und dem Duden online. Beides sind gute und kostenlose Tools. Übrigens machen vor Fehler nur so strotzende Texte einen sehr schlechten Eindruck auf deine Besucher.

Korrekturen.de | Duden.de

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Formatiere deinen Beitrag ansehnlich

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für das Formatieren deines Posts. Zeichne wichtige Dinge mit Fettschrift oder in Kursiv aus. Noch wichtigere Aussagen leitest du mit einer Überschrift 4 aus.

Deine Absätze sollten eine Idee widerspiegeln. Das ist nicht immer möglich, versuche jedoch, es einzuhalten.

Setze Links zu älteren Artikeln, die thematisch deinen Beitrag unterstützen können. Wenn du mit dem Bloggen anfängst, wird das nicht immer möglich sein. Doch je länger du bloggst, desto mehr unterstützende Artikel wirst du verlinken können. Übertreibe hierbei nicht, drei bis vier interne Links sind okay.

Versuche ebenfalls, externe Quellen und weiterführende Informationen zu verlinken. Habe keine Angst, dass es dir für das Ranking in den Suchergebnissen schaden könnte, das Gegenteil ist der Fall.

Wichtig: Nur durch das Scannen muss sich der Inhalt für deine Leser erfassen lassen.

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Abschließende Arbeiten in WordPress

Die abschließenden Arbeiten vor dem Publizieren eines Artikels sind wirklich wichtig.

  • Sortiere den Artikel in die richtige Kategorie ein
  • Ergänze dies durch einige passende Schlagwörter
  • Bearbeite die URL des Beitrags so, dass sie nur die Keywords enthält, und keine Stoppwörter, wie zum Beispiel: Wie, du, auch, und…
  • Wähle ein passendes Artikelbild (Beitragsbild). Je besser das Bild (und seine Bearbeitung in einem Foto-Programm), desto besser für den Artikel. Viele Menschen sind visuell veranlagt und lassen sich auch durch das Beitragsbild zum Lesen verleiten.

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Ein letzter Check des Textes

  • Ist die Überschrift verlockend?
  • Ist die URL okay?
  • Sind die Bilder gut und passend?
  • Ist die Formatierung in Ordnung?
  • Hast du die Rechtschreibung getestet?
  • Liest sich der Beitrag flüssig und verständlich?
  • Funktionieren alle Links?

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SEO-Titel und SEO-Meta-Beschreibung

Nun bleibt dir nur noch ein einziger Schritt, bevor du deinen Artikel in die Welt hinausschicken kannst. Setze einen speziellen SEO-Titel und die passende Meta-Beschreibung.

Ein SEO-Titel wird immer dann verwendet, wenn du zum Beispiel auf deiner Website einen anderen Titel für deinen Beitrag verwenden möchtest, als in den Suchergebnissen bei Google.

Die SEO-Meta-Beschreibung wird gesetzt, damit Googles Suchergebnis für den Suchenden verständlicher wird. Der User weiß zudem dann sofort, ob der betreffende Artikel sein Problem löst oder nicht.

Die Einstellungen kannst du in den Editoren der bekannten SEO-Plugins wie Yoast-SEO, wpSEO oder All-in-One SEO unterhalb deines Schreibeditors machen.

Perfekte Blogartikel schreiben: seo-titel-beschreibung

Der obige Screenshot zeigt dir, welches »Longtail-Keyword« ich verwendet habe. Perfekte Blogartikel schreiben versteckt sich im SEO-Titel, der URL und der SEO-Meta-Beschreibung.

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Ready to Take-off – Veröffentliche deinen Beitrag

Herzlichen Glückwunsch! Nun bist du durch die harte Schule eines angehenden, erfolgreichen Bloggers gegangen. Du hast alle wichtigen Punkte abgearbeitet und nichts vergessen. Jetzt kannst du deinen Beitrag entweder veröffentlichen oder zu einem bestimmten Termin planen.

Bonus: das »Pre-Publish Post Checklist« Plugin

Pre-Publish Post Checklist Plugin für WordPress

Ich möchte dir den Einsatz dieses kostenlosen Plugins empfehlen, weil es dir dabei helfen kann, die Artikel nicht vorschnell und halbfertig zu veröffentlichen.

Das Plugin erlaubt dir benutzerdefinierte Listen zu erstellen mit Dingen, die vor dem Veröffentlichen zu tun sind. Zum Beispiel die Liste aus Punkt 13 dieses Textes.

Die von dir erstellte Liste setzt sich in die rechte Sidebar neben deinem WordPress-Schreibeditor und hindert dich so lange am Veröffentlichen des Artikels, bis du alle Punkte abgehakt hast. So kannst du nichts Wichtiges mehr vergessen.

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»12 Dinge, die Du vor einem Theme-Wechsel beachten solltest«.

ist WordPress-Entwickler und bietet dir WordPress-Sicherheit für deine Website. Zudem entwickelt er WooCommerce Shops mit Ladezeiten von unter einer Sekunde. Er ist ebenfalls Autor von drei richtig guten WordPress E-Books.