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Das sind die üblichen WordPress Kosten für Entwicklung & Design

Dich interessiert, was die üblichen WordPress Kosten für Entwicklung und Design einer professionellen Custom-Website sind, und vor allem, warum das so ist? Hier bekommst Du eine Antwort darauf.

Geringe WordPress Kosten ziehen eine geringe Qualität nach sich. Irgendwo muss einfach gespart werden. Weiter unten erläutere ich, wie diese Agenturen sparen und wie der Kunde dabei das Nachsehen hat.

Diese Tatsache ist ein echtes Problem, denn ein Kunde kann im Allgemeinen die Qualität einer Website nur visuell beurteilen.

WordPress Kosten: Warum man einen Experten braucht

Für die Umsetzung von anspruchsvollen Business- oder Enterprise-Website mit WordPress benötigt man zwingend einen Profi. Sicherlich ist WordPress kostenlos und frei zugänglich, doch ist die Programmierung einer anspruchsvollen Website oder eines WooCommerce-Shops nicht einfach.

Vieles muss bedacht und umgesetzt werden, damit die Website in Zukunft sichere Updates erhalten kann, gute Ranking-Positionen und hohe Konversionsraten aufweist.

Die Spreu trennt sich sehr schnell vom Weizen, wenn es um die Updates geht. WordPress bekommt im Schnitt alle zwei Monate ein Update spendiert, welches man unbedingt installieren sollte. Denn mit jeder neuen Version von WordPress werden die Sicherheitslücken der alten Version bekannt.

Das könnte leicht dazu führen, das WordPress-Websites mit alten WP-Versionen gehackt werden. Ein Update ist also zwingend nötig.

WordPress-Update gleich wirtschaftlicher Totalschaden?

WordPress Kosten: Das Entsetzen nach einem schief gegangenen Update ist groß.

Das Entsetzen nach einem schief gegangenen Update ist groß. Doch das muss nicht so sein.

Das kann durchaus passieren. Denn bei den Updates zeigt sich sehr schnell, wie gut ein Entwickler gearbeitet hat.

Ist ein Theme nicht nach den aktuellen WordPress Coding-Standards entwickelt worden, dann kann es schnell zu Fehldarstellungen oder gar einer weißen Seite nach einem Versions-Update kommen.

Denn: Nur gute Entwickler fürchten keine Updates

Ein solches Theme wieder so umzuschreiben, dass es fehlerfrei funktioniert, nimmt sehr viel Zeit in Anspruch und kann durchaus einen Aufwand von mehreren Wochen verursachen, wenn die Website sehr umfangreich oder gar mehrsprachig ist.

Auch einen WooCommerce-Shop wieder zu einem perfekten Aussehen nach einen GAU zu überreden ist sehr aufwendig, wenn viel mit eigenen Templates ohne Action-Hooks gearbeitet wurde.

Wenn zudem nicht mit einem Child-Theme gearbeitet wurde, kann all dies durchaus zu einem wirtschaftlichen Totalschaden führen. Hier ein Beispiel:

Die erheblichen (finanziellen) Probleme durch falsche Theme-Auswahl

Das Avada-Theme hat im letzten Major Update »Avada 5.0« die komplette Code-Basis geändert. Zudem ist keine anständige Update-Routine verwendet worden, um die älteren Versionen auf den neuen Standard zu konvertieren. Tausende User dieses Themes hatten eine völlig zerschossene Website zu beklagen.

Der indische Support des Avada-Themes war völlig überfordert, ein Support war praktisch nicht mehr gegeben.

Gerade bei sehr umfangreichen Websites mit mehr als 50 Seiten und sehr vielen Blog-Beiträgen sorgte dieses Update für einen Reparatur-Aufwand von zum Teil mehreren Wochen.

Die daraus entstehenden Kosten für den Reparaturaufwand überstiegen bei Weitem die eigentlichen Erstellungskosten der Websites. Der wirtschaftliche Totalschaden war eingetreten.

Wie dich günstige Anbieter indirekt über den Tisch ziehen

Wie ich bereits erwähnte, ziehen geringe WordPress Kosten auch geringe Qualität nach sich. Ist ja durchaus logisch, du erwartest für zehn Euro auch kein 3-Sterne-Menü.

Die meisten Agenturen installieren dir ein sogenanntes »Multi-Purpose-Theme«, also ein Theme für alle Einsatzbereiche. Das Theme ist recht günstig in der Anschaffung und erfordert danach noch zwei bis fünf Stunden Arbeit für die Anpassungen des Designs. Danach stellen dir diese Agenturen dann eine Rechnung zwischen 900 Euro bis 1.200 Euro.

Du freust dich, weil die Website ganz angenehm aussieht. Doch die Freude währt nicht lange. Avada, Enfold, Divi und wie sie alle heißen haben gravierende Nachteile.

Der Nachteil dieser Themes ist zum einen der gewaltige Overhead an Funktionen, der überwiegend nicht gebraucht wird. Zudem wird von diesen Themes viel mehr Code zur Darstellung der einzelnen Elemente verwendet, als nötig wäre.

Das wiederum ist schlecht für die Rankingposition, denn das ausgewogene Verhältnis zwischen Inhalten und Code stimmt nicht mehr. Mehr Inhalt und weniger Code wird von Google besser bewertet und dementsprechend gerankt.

Beispiele: Darstellung eines vollflächigen Hintergrundbilds

Beipiel eins: Multi Purpose Theme »Enfold«

WordPress Kosten

Enfold benötigt extrem viel Code zur Darstellung des Hintergrundbilds.

Beispiel zwei: Custom WordPress Theme

WordPress Kosten

Mein Custom Theme benötigt sehr viel weniger Code zur Darstellung des Hintergrundbilds.

Die Fehleranfälligkeit steigt erheblich an bei Multi Purpose Themes

Doch das ist noch lange nicht alles. Nicht nur der Quellcode deiner Website wird aufgebläht, sondern auch die Admin-Oberfläche. Die schiere Masse an Code bringt eine erhebliche Fehleranfälligkeit mit sich. Jede kleine Änderung am Code kann dutzende Auswirkungen haben.

Wer das einmal erlebt hat, weiß die Erfahrung und Kompetenz eines WordPress-Profis zu schätzen. Eine gute Beratung und Konzeption hätte diese Probleme niemals geschehen lassen.

Dieser Nachteil von Multi Purpose Themes geht ins Geld

Ein erhebliches Problem stellen die sogenannten »Page-Builder« (auch Layout-Editor genannt) der Multi Purpose Themes dar. Natürlich freust du als Anwender dich riesig über die vielen und einfachen Möglichkeiten, ein tolles Design für deine Seiten und Beiträge gestalten zu können. Doch genau dieses Feature hat enorme Nachteile!

Der Layout-Editor des Enfold Themes

Der Layout-Editor des Enfold Themes

Ich habe einen Kunden, der das Enfold-Theme auf seiner circa 1.000 Seiten und Beiträge umfassenden Website umfassend genutzt hat. Er setzte es bei jeder Seite und fast jedem Beitrag ein.

Das Problem dabei offenbart sich leider erst, wenn man das Theme wechseln will oder wie in diesem Fall ein Custom Theme für die Website bestellen möchte.

Deaktiviert man Enfold, bleiben statt schön anzusehenden Seiten und Beiträgen nur noch kryptische Formatierungen nach und nicht wird mehr wie gewohnt dargestellt.

Ein Beispiel:

Nach der Deaktivierung eines Themes mit Layout-Editor. Schick, oder?

Nach der Deaktivierung eines Themes mit Layout-Editor. Schick, oder?

Wirtschaftlicher Totalschaden durch Enfolds Layout-Editor

Wenn man nun das Verlangen nach einem anderen Theme verspürt, muss jede dieser Seiten und Beiträge händisch vom Entwickler angefasst und der Quellcode der betreffenden Seite in den WordPress-Editor kopiert werden.

Das wäre bereits wieder ein wirtschaftlicher Totalschaden! Denn ein Custom Theme hätte meinen Kunden 4.500 Euro gekostet, wäre das nicht gewesen.

Wenn jedoch 1.000 Seiten händisch übertragen werden müssen, stehen dank Enfold, Avada, Divi und Co. am Ende der Rechnung mindestens 10.000 Euro. Das Ende der Geschichte: Er setzt weiterhin Enfold ein.

WordPress und WooCommerce: So sieht Qualität aus

Eine qualitativ hochwertige WordPress-Website oder einen qualitativ hochwertigen WooCommerce-Shop kannst du jederzeit problemlos updaten. Und das auf lange Jahre gesehen. Zudem kannst du jederzeit ein neues Theme ohne Probleme installieren.

Was genau ist dafür verantwortlich?

  • Programmierung nach aktuellen WordPress Coding Standards
  • Verzicht auf Layout-Editoren – Entwicklung eigener Shortcodes verpackt in ein Plugin
  • WooCommerce: Verwendung von Action-Hooks, anstatt eigener Templates

Die WordPress Coding Standards

WordPress gibt eine Richtlinie heraus, wie Themes und Plugins programmiert werden sollten. Sich an diese Standards zu halten verschafft einer Website oder einem Plugin Zukunftssicherheit über viele Jahre hinweg.

Selbst wenn das Team um WordPress Funktionen ändert, sind diese immer abwärts kompatibel gestaltet, sodass es auch bei einer älteren Version zu keinerlei Problemen kommt.

WooCommerce-Shop Entwicklung mit Action-Hooks

Wenn du einen Entwickler für deinen Shop engagierst, frage ihn zuerst, ob er mit Action-Hooks arbeitet. Wenn nicht – lass die Finger von diesem »Spezialisten«. Action-Hooks sind das Salz in der Suppe der WooCommerce-Programmierung. Schwierig zu lernen und zu verstehen.

Doch sie sorgen für eine absolute Update-Fähigkeit. Egal, ob Funktionen geändert worden sind oder nicht. Es könnten sich selbst komplett anders programmierte Funktionen hinter einem Action-Hook verbergen, dein Shop wird stets nach einem Update problemlos funktionieren.

Mobile First: WordPress muss responsive sein

Ein hochqualitatives Theme wird stets responsive sein, das bedeutet, das es auf allen Ausgabegeräten optimal angezeigt wird. Egal, ob du deine Website oder deinen Shop mit einem Smartphone nutzt oder mit deinem Desktop-Rechner.

Die Performance – das Aushängeschild eines Top-Themes oder Shops

Die »Multi Purpose Themes« haben allesamt mit extremen Performance-Problemen zu kämpfen. Viele Einsatzbereiche setzen das Laden vieler, zumeist überflüssiger Dateien voraus. Ladezeiten von fünf bis neun Sekunden sind keine Seltenheit, sondern ganz normal.

Ein gut programmiertes Custom-Theme von einem wirklichen Profi hingegen wird ohne jede Optimierung nicht länger als maximal 1,5 Sekunden laden. Mit einer Optimierung sprechen wir hier von 500 bis 600 Millisekunden (0.5 bis 0.6 Sekunden) Ladezeit.

Das wiederum bedeutet nach einiger Zeit eine wesentlich bessere Rankingposition und sofort wesentlich bessere Konversionsraten.

Ein Experte wird dir also mehr Geld einbringen, als er gekostet hat. Mit Qualität finden dich mehr Menschen bei Google und werden öfter zu deinen Kunden.

Es bleibt nicht bei den Entwicklungskosten

Bei Websites muss man zwischen primären und sekundären Kosten unterscheiden. Denn im Laufe eines Website-Lebens wird es nicht bei den Entwicklungskosten bleiben.

Die primären WordPress Kosten
sind die Kosten für die Entwicklung und das Design der Website oder des Shops.

Die sekundären WordPress Kosten
sollten nicht vernachlässigt werden. Sie treten auf, wenn die Website später einmal erweitert werden soll und neue Funktionen implementiert werden müssen. Jede Website wächst, manche recht schnell.

Die Anforderungen steigen und erfordern neue Arbeiten. Gerade in diesem Bereich können die Kosten regelrecht explodieren, wenn kein Experte am Werk war. Ein wirklich guter Entwickler entwirft zukunftssicher.

Die Dokumentation und Wartbarkeit des Codes

Ein guter Entwickler wird stets seinen Code so gut wie nur möglich dokumentieren. Man stelle sich nur vor, dass der ursprüngliche Entwickler des Themes nicht mehr für spätere Arbeiten zur Verfügung steht.

Dann muss sich ein neuer Programmierer in den Codes eines Anderen einarbeiten. Das kann entweder einfach oder sehr aufwendig sein. Alles steht und fällt mit einer guten Dokumentation der einzelnen Funktionen.

Je besser dieser Code geschrieben und dokumentiert ist, desto leichter und einfacher wird sich eine neue Agentur in diesem Code zurechtfinden. Das wiederum spart Zeit und weniger Zeitaufwand bedeutet eine geringere Rechnung für neue Arbeiten zahlen zu müssen.

Wie aufwendig ist die Entwicklung einer WordPress-Website?

Alles startet mit der Projektplanung. Hier solltest du bereits den Entwickler mit ins Boot holen, um später vor (teuren) Überraschungen gefeit zu sein. Hier die einzelnen Schritte einer Web-Entwicklung.

Die Lastenheft-Erstellung (oder die Projektplanung):

  • Festlegung des Funktions-Umfangs deiner Webseite, Kalkulation und Zeitplanung
  • Soll ein eigenes Design erstellt oder der Entwurf eines Grafikers umgesetzt werden?
  • Theme Entwickeln mit PHP, CSS, HTML, WordPress-Tags und JavaScript
  • Implementierung von Texten, Bildern und vielleicht Videos
  • Zusatzfunktionen einbauen wie Kontaktformulare, spezielle Scripts und ähnliches
  • Erstellung von Custom Post Types und eigenen Taxonomien
  • Erstellung von eigenen Shortcodes für die Redakteure der Websites
  • Eventuelle Entwicklung eines WooCommerce-Shops mit Action Hooks
  • Festlegung aller nötigen Funktionen des Shops und Umsetzung
  • On-Page SEO Implementierung
  • Speed-Optimierung
  • Dokumentation des Codes
  • usw…

Übrigens: Sollte dein Entwickler keinen Projektplan anlegen wollen – egal wie groß oder klein die Website werden soll – solltest du skeptisch werden. Ein Projektplan ist für beide Seiten ein großer Vorteil.

Wie WordPress-Websites kalkuliert werden

In die Kalkulation fließen neben den eigenen Arbeitsstunden auch Nebenposten wie der eventuelle Kauf von Plugins, Bild- und Video-Material ein. Große Projekte werden hierbei mit Projekttagen kalkuliert, manchmal werden jedoch auch Festpreise vereinbart.

Festpreise dürften eine gängige Sache bei genau kalkuliertem Lastenheft darstellen.

Typische Stundensätze

Manche Arbeiten werden auch auf Stundenbasis berechnet, gängige Stundensätze liegen hier zwischen 40 Euro bis 100 Euro pro Stunde. Das wären pro Arbeitstag dann zwischen 320 Euro bis hin zu 800 Euro.

Was eine typische WordPress Website durchschnittlich kostet

Hier einige Markttypische Preise für WordPress- oder WooCommerce-Websites:

1

Eine Business-Website - 5 bis 10 Seiten - ab 1.200 Euro

für kleiner Unternehmen wie Ärzte, Handwerker, Anwälte beginnt im Schnitt bei 1.200 Euro. Das umfasst meist 5 bis 10 Unterseiten. Die Agenturen oder Freelancer installieren in diesem Bereich gern ein »Multi Purpose Theme« und passen es noch etwas an. Zeitaufwand circa 2 bis 3 Tage.

2

Business Seite für kleine und mittlere Unternehmen - ab 4.500 Euro

Diese Websites umfassen mindestens 30 Seiten und haben einen eigenen Blog oder Newsbereich. Je nach Aufwand ist eine solche Website ab 4.500 Euro zu realisieren.

Zusätzliche Funktionen treiben den Preis in die Höhe. Eine mehrsprachige Seite bedeutet eine Verdoppelung des Preises (weil es eigentlich zwei Websites sind). Zeitaufwand für die Erstellung eines Custom-Themes: zwischen zwei bis vier Wochen.

3

eCommerce / Online Shop mit WooCommerce - ab 4.500 Euro

Ein Shop soll richtig Geld verdienen, ist sehr umfangreich und muss genauestens geplant sein. Hier geht es um klare Benutzerführung, hohe Konversionsraten, deutsche Rechtssicherheit, eine gute Marketingstrategie, Zertifikate und Prüfsiegel für Seriosität und vieles mehr.

Scheue hier keine Kosten und engagiere einen echten Profi. Kleine Webshops beginnen hier ab 4.500 Euro. Der Warenumfang und Zusatzfunktionen wie ein eventueller automatischer Import beeinflusst den Preis ungemein.

Sehr umfangreiche und große Shops sprengen schnell die 20.000 Euro Grenze. Zeitaufwand für die Erstellung eines Custom-Themes: zwischen 1,5 bis hin zu drei Monaten.

WordPress Kosten: Warum eine professionelle Website mit WordPress nicht günstig sein kann.

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