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Effektiv und smart: Realistische Google Analytics Absprungraten erreichen

Web · · Ein Kommentar · Andreas Hecht

Die Absprungrate in Google Analytics ist ein mächtiges Werkzeug, mit dem sich die Qualität eines Blogs wesentlich verbessern lässt. Doch die Bounce-Rate, die Google Analytics ohne Modifizierung ausgibt, ist alles andere als realistisch. In diesem Artikel lernst Du, wie Du die Absprungrate für realistische Werte verblüffend einfach anpassen kannst.

Google Analytics Absprungrate: Das bedeutet ein Absprung

Gerade bei Weblogs ist die Bouncerate oftmals über 80%. Unbedarfte User lassen sich leicht von der hohen Absprungrate beunruhigen. Doch meistens ist es einfach der Code von Google Analytics, der in der Standard-Ausführung einfach nicht funktioniert.

Klären wir einmal die Frage, was ein Absprung eigentlich genau ist:

Die Google Analytics Absprungrate: als Absprungrate wird der Prozentsatz der Besuche einer einzigen Seite bezeichnet (d. h. Sitzungen, in denen der Nutzer Ihre Website auf der Einstiegsseite ohne Interaktion mit der Seite verlassen hat)

Ein Besucher kommt also auf Deine Website und schaut sich nur eine einzige Seite an. Nachdem er seine Informationen bekommen hat oder auch nicht, verschwindet er wieder.

Gleich zum Code für eine bessere Absprungrate springen » 

Diese Fakten können ebenfalls zu einer hohen Absprungrate führen

  • Die Website verfügt nur über eine einzige Seite.
  • Der Tracking Code wurde nicht korrekt auf allen Seiten eingefügt.
  • Das Website-Design wird als hässlich empfunden.
  • Die Inhalte sind wenig aussagekräftig und nicht auf die Keywords optimiert.
  • Ein Nutzer setzt ein Lesezeichen für Deine Website und verlässt diese wieder.
  • Gute SEO: Der Nutzer hat genau die gesuchten Informationen gefunden.
  • Ein Stammleser eines Blogs kommt über den RSS-Feed und liest nur den neuesten Artikel, alle anderen kennt er bereits.

Weiterführende Informationen:

Google – Informationen zu Absprungraten und ihrer Verbesserung

So einfach erreichst Du eine realistische Absprungrate

Google Analytics rechnet jeden einzelnen Besucher in die Absprungrate ein, der nach nur einer Seite wieder geht. Egal, wie lange sich der Besucher auf der Website aufgehalten hat. Genau hier liegt das Problem, denn eine realistische Bouncerate würde nur Besucher zählen, die innerhalb von circa 30 Sekunden abspringen.

Ich halte eine Verweildauer von 30 Sekunden für realistisch. Das bedeutet, dass alle Besuche unterhalb von 30 Sekunden als Absprung gerechnet werden, ab einer Verweildauer von 30 Sekunden wird der Besuch jedoch nicht mehr der Bounce-Rate hinzu gerechnet.

Der modifizierte Google Analytics-Code

Der neue Universal Analytics Code (analytics.js):

Der alte Google Analytics-Code (ga.js):

Die Auswirkungen des ergänzten Analytics-Codes

Google Analytics Absprungrate: Die Absprungrate vor und nach der Code-Ergänzung

Die Absprungrate vor und nach der Code-Ergänzung

Fazit:

Mit dieser kleinen Änderung am Code hast Du nun eine bedeutend realistischere Bouncerate erreicht. Mit diesen weitaus besseren Resultaten kannst Du nun anfangen, deine Website zu optimieren.

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ist WordPress-Entwickler und bietet dir WordPress-Sicherheit für deine Website. Zudem entwickelt er WooCommerce Shops mit Ladezeiten von unter einer Sekunde. Er ist ebenfalls Autor von drei richtig guten WordPress E-Books.