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5 Schritte zum Start eines Blogs – mit 6 Videos

Bloggen · · Keine Kommentare · Andreas Hecht

In diesem Artikel gehen wir die 5 Schritte zum Start eines Blogs durch. Ich werde Dir einige technische Grundlagen erläutern und Dich mit ausreichend Wissen versorgen, damit Du einen Blog starten kannst und Spaß daran hast.

Es gibt natürlich viele Gründe, den Start eines Blogs ins Auge zu fassen und zu schreiben. Die meisten Menschen sehen das Bloggen als Hobby an, als liebe Freizeitbeschäftigung. Doch es gibt auch diejenigen unter uns, die mit ihrem Blog Geld verdienen möchten.

Falls das auch auf Dich zutrifft, dann lass Dir eines gesagt sein: Bloggen für Geld oder einen Blog groß zu machen, damit Geld verdient werden kann, ist extrem arbeitsaufwendig. Sicher ist es möglich, wenn Du Qualität ablieferst und am Ball bleibst. Doch die Frage bis dahin bleibt:

Der Start eines Blogs in nur 5 Schritten

Grundsätzlich ist es nicht schwer, einen Blog zu starten. Dazu sind nur einige simple Schritte nötig.

  1. Wähle die richtige Blogging-Software oder den richtigen Anbieter
  2. Wähle den richtigen Domain-Namen
  3. Richte Deinen Blog ein
  4. Sorge für ein ansprechendes Design
  5. Schreibe gute Inhalte

Im Folgenden werde ich auf jeden dieser Schritte näher eingehen.

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Wähle das richtige Blog-System

5 Schritte zum Start eines Blogs

Die bekannteste Blog-Software WordPress ist immer die richtige Wahl für Blogs.

In diesem Schritt legst Du bereits die Weichen für die Zukunft. Um einen Blog zu starten, musst Du die richtige Blogging-Platform wählen. Es gibt viele Anbieter, die Auswahl reicht vom Homepage-Baukasten bis hin zur selbst gehosteten Blog-Software WordPress.

Von Homepage-Baukästen solltest Du die Hände weglassen. Sie taugen nicht viel und geben seltsamen Code aus, der für eine gute Position in den Suchergebnissen nichts taugt.

Mir fällt auf Anhieb nur eine Empfehlung ein, die ich Dir geben kann. Nutze WordPress, die bekannteste und beliebteste Blogging-Platform überhaupt. WordPress gibt es allerdings in zwei Varianten, beide sind natürlich kostenlos.

Wenn Du einfach nur mal reinschnuppern willst, ohne jeglichen Anspruch, dann wähle WordPress.com. Dort kannst Du ohne Folgekosten mal schnell einen Blog anlegen. Wenn Du allerdings wirklich bloggen möchtest, dann wähle WordPress.org. Warum?

  • Es ist kostenlos zu nutzen
  • Es ist einfach einzurichten
  • Bei regelmäßigen Updates ist es ein sehr sicheres System
  • Es ist vollkommen ausgereift, da bereits sehr lange am Markt
  • Es bietet durch die große Entwickler-Community unendliche Erweiterungsmöglichkeiten
  • Ein neues Design – Theme genannt – ist zumeist kostenlos und mit einem Klick installiert

Mit WordPress von WordPress.org bekommst Du wesentlich mehr Möglichkeiten an die Hand, Du hast Deine eigene Domain und die komplette Kontrolle über alles.

Weiterführende Informationen:

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Wähle eine Domain und ein Webhosting

Für die Blog-Software auf WordPress.org benötigst Du ein Webhosting, also einen Speicherplatz auf einem Internet-Server. Hier bieten sich viele Varianten an, für einen Anfänger reicht vorerst ein kleines Shared-Hosting-Paket vollends aus.

Mit einem guten Hosting kommt auch meist eine kostenlose Domain mit. Eine Domain ist die Adresse Deines Blogs. Auf TechBrain lautet die Domain zum Beispiel https://andreas-hecht.com. Allerdings ist es nicht einfach, einen passenden Domain-Namen zu finden. Denn es sind einige Faktoren zu beachten, wie zum Beispiel:

  • Der menschliche Aspekt. Die Domain muss einprägsam sein.
  • Die Kürze: Eine Domain sollte so kurz wie möglich sein. Bindestriche sind nur erlaubt, wenn es keine andere Möglichkeit gibt.
  • Der Marken-Aspekt. Die Domain muss zu Dir und Deinem Thema passen
  • Die SEO-Sichtweise. Deine Domain sollte bereits die Schlüsselwörter enthalten, unter denen Du gefunden werden möchtest. Das ist nicht immer leicht und machbar.
  • Das Urheberrecht. – Kläre vorab, ob die gewünschte Domain einen Markennamen verletzen könnte.

Der einfachste Weg, um zu einer Domain zu kommen, ist im Bundle mit einem Hosting-Paket. Hier hast Du zwei Möglichkeiten zur Auswahl: das günstige Einsteigerpaket, oder aber das zukunftssichere Hosting.

Shared-Hosting vs Managed-Root Cloud Server

Shared-Hosting (geteiltes Hosting)

Für Anfänger reicht ein kleines Shared-Hosting-Paket aus. Shared-Hosting bedeutet, dass Du Dir mit sehr vielen anderen Menschen einen Server teilst. Das ist eine günstige Variante, allerdings auch mit Nachteilen behaftet.

Denn wenn eine der Websites eines anderen Kunden angegriffen wird oder plötzlich extrem viel Besucherverkehr bekommt, dann wird Dein Blog automatisch langsamer oder ist nicht mehr erreichbar. Dafür zahlst Du nicht mehr als 5,99 Euro pro Monat für ein brauchbares Paket.

Alfahosting.de – Multi XL Webhosting mit SSD-Option für 5,99 Euro im Monat

Managed-Root Cloud Server

Wir haben unsere Websites auf einem Managed-Root Cloud Server von hostNET gehostet. Die Ladegeschwindigkeiten, die mit dieser Art des Hostings verbunden sind, sind schon beeindruckend. Schnellere Websites kann es mit der richtigen Konfiguration nicht geben. WordPress installierst Du mit nur wenigen Klicks.

Folgende Vorteile erwarten Dich bei dieser Art des Hostings:

Managed-Root Cloud Hosting von hostNET.de für 14,40 Euro monatlich.

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Installiere Deinen Blog

Wenn Du hostNET.de als Deinen Hoster gewählt hast, dann ist die Installation und Einrichtung von WordPress eine wirklich einfache Sache, denn Du kannst den Auto-Installer nutzen.

Solltest Du Probleme mit der Installation haben, dann hilft der Support sehr gern. Ich bin mir sicher, dass sie auch die Installation für Dich übernehmen werden, wenn Du nicht zurecht kommst.

Auch andere Webhoster haben ein solches System zur Installation, bei Alfahosting findest Du es ebenfalls.

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Richte Deinen Blog ein und konfiguriere ihn

Wenn Du Dich zum ersten Mal in WordPress einloggst, dann bist Du vielleicht überwältigt von der Funktionsvielfalt und findest Dich nicht gut zurecht. Doch keine Sorge, Du wirst Dich schnell zurechtfinden, WordPress ist sehr einfach und verständlich gehalten.

Das Team vom amerikanischen Hoster Bluehost ein einige sehr gute Video-Tutorials zusammen gestellt, die Dich gut durch die einzelnen Funktionen führen werden.

Dieses Video zeigt zum Beispiel, was Du gerade in Deinem Dashboard siehst:

So kannst Du Kategorien und Tags anlegen und nutzen:

Hier siehst Du, wie Du Plugins nutzen kannst:

So schreibst Du Blogartikel:

So verpasst Du Deinem Blog ein schickes Äußeres

Du kannst jederzeit das Aussehen, das Design Deines Blogs ändern. Du musst dann nur ein sogenanntes Theme installieren. Ein Theme ist eine Anzahl von Dateien, die das Design und die Funktionalität Deines Blogs ändern und erweitern können.

Ein neues Theme ist mit nur wenigen Klick installiert. Allein im öffentlichen Theme-Verzeichnis von WordPress.org werden zurzeit circa 4.000 kostenlose Themes zum Download angeboten. Einige davon sind richtig gut, mache nur mit viel Anpassungen. Du musst das für Dich passende Theme suchen.

Ein kostenloses Theme suchen und installieren

Über den Menüpunkt »Design => Themes« kannst Du jederzeit nach einem neuen Theme suchen.

Ein Theme suchen

Wenn Du ein Theme gefunden hast, kannst Du es anklicken und direkt installieren. Eine Vorschau ist ebenfalls möglich und weitere Informationen zum Theme lassen sich auch anzeigen. So weißt Du bereits vor der Installation, welche Funktionen das Theme bietet.

Übrigens läuft auch TechBrain.de mit einem stark angepassten, kostenfreien Theme. Wir nutzen das Hueman-Theme.

Ein Screenshot des Original Hueman Theme, das die Grundlage für unser Theme bildet.

Ein Screenshot des Original Hueman Theme, das die Grundlage für unser Theme bildet.

Eine Demo des Themes kannst Du hier sehen.

Weiterführende Informationen:

Auf Dr. Web.de suche ich jeden Monat die besten, kostenlosen Themes für Dich heraus.

Ein Premium-Theme suchen

Es existieren mittlerweile sehr viel Anbieter von professionellen, kostenpflichtigen Themes. Nicht alle haben eine gute Code-Qualität, die für die Zukunftssicherheit und den fehlerfreien Betrieb jedoch nötig ist. So manch teures Theme ist sogar recht liederlich programmiert. Ein Kauf wäre herausgeworfenes Geld.

Ich empfehle Dir daher, nur bei einem guten Anbieter zu kaufen, der die Qualität auch eingehend begutachtet, bevor das Theme angenommen wird zum Verkauf. Themeforst zum Beispiel hat eine sehr gute Qualitätskontrolle, schlechte Themes werden nicht zum Verkauf zugelassen.

Übrigens: Kostenpflichtige Premium-Themes haben wesentlich mehr Einstellungsmöglichkeiten, eine Anpassung an Deine persönlichen Bedürfnisse ist daher kein Problem.

Auf Themeforest.net kannst Du zwischen 6.814 kostenpflichtigen WordPress-Themes Deinen Favoriten auswählen. Die Themes kosten im Schnitt 59.- US-Dollar.

Professionelle WordPress-Themes von ThemeForest kaufen. Empfehlenswert!

Professionelle WordPress-Themes von ThemeForest kaufen. Empfehlenswert!

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Schreibe nützlichen Inhalt für Deine Leser

Bis jetzt hast Du Deinen Hoster ausgesucht, Deine eigene Domain gewählt, WordPress installiert und eingerichtet. Zudem hast Du Deinem Blog jetzt ein cooles Design verpasst. Doch ein Blogger bist Du noch nicht. Blogger verfassen Texte – Inhalte – Content.

Also fange am besten sofort an, Deinen ersten Artikel zu schreiben. Ich kann Dir beim besten Willen nicht sagen, worüber Du schreiben solltest. Ich kann Dir lediglich etwas Input geben, einige Informationen für einen Anfang. Es gibt zwei Möglichkeiten, etwas zu publizieren mit WordPress.

Die (statischen) Seiten

Bevor Du noch Deinen ersten Beitrag verfasst, musst Du noch einige statische Seiten einrichten. Dazu gehört das in Deutschland rechtlich vorgeschriebene Impressum. Gute Informationen zu den wichtigen Seiten wie dem Impressum findest Du in meinem Artikel auf Dr. Web.de.

Weiterführende Informationen:

Dr. Web: Grundausstattung: Diese vier Seiten braucht Dein Blog

Eine Seite ist nur sichtbar, wenn sie sich in Deinem Navigations-Menü befindet und darüber aufgerufen werden kann.

Die Blog-Beiträge

Der Unterschied zwischen einer Seite und einem Blog-Artikel ist einfach. Eine Seite ist statisch und erscheint nicht auf der Startseite. Ein Beitrag ist dynamisch und erscheint auf der Startseite. Zudem hat ein Artikel eine deutlich aufwendigere Formatierung. Du kannst zum Beispiel Kommentare nutzen, um eine Diskussion anzustoßen.

Zudem haben Artikel auch ein Datum, Kategorien und Tags zum Einsortieren des Themas, über das Du schreibst. Auch Beitragsbilder können verwendet werden, so wie ich es tue.

Wichtige Zusatzinformation für das Veröffentlichen

Gerade Anfänger sind gut beraten, wenn sie etwas Unterstützung beim Prozess des Bloggens annehmen. Wenn das Bloggen irgendwann zu einer wirklichen Erfolgsgeschichte werden soll, dann gibt es einige Dinge zu beachten, die Du vor und nach dem Veröffentlichen eines Artikels tun solltest. Lies hierzu meine ausführlichen Artikel auf Dr. Web.

Weiterführende Informationen:

Und, hast Du bereits einen Blog gestartet?

Wenn Du diese Anleitung genutzt hast, um einen Blog zu erstellen und kräftig zu Bloggen, dann würde ich mich sehr freuen, in den Kommentaren davon zu lesen. Lasse mich an Deiner Geschichte gern teilhaben. Falls ich diesen Artikel noch verbessern kann, schreibe mir Deine Vorschläge und berechtigte Kritik.

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»12 Dinge, die Du vor einem Theme-Wechsel beachten solltest«.

ist WordPress-Entwickler und bietet dir WordPress-Sicherheit für deine Website. Zudem entwickelt er WooCommerce Shops mit Ladezeiten von unter einer Sekunde. Er ist ebenfalls Autor von drei richtig guten WordPress E-Books.